Lernen ohne Panikzone

von Ulrike Schulz

Lust auf Veränderung - ohne Panik

Das herausfordernde an Veränderungen ist, dass wir unsere bequeme Komfortzone verlassen müssen. Wenn wir etwas Neues lernen wollen, ist die "gefühlte Kompetenz" für das neue Verhalten erstmal gleich Null. Wenn wir behutsam lernen und vorwärts schreiten, wohlwissend, dass es beim Lernen vor und zurück geht, können wir die wenige "gefühlte Kompetenz" gut aushalten.

Gerne startet der Mensch eine Veränderung aber mit einer guten Portion Übermotivation. Das heißt, es muss jetzt und sofort das Endziel erreicht sein. Bildlich gesprochen muss auf der Stelle die 10km-Laufstrecke geknackt werden. Das kennst Du vielleicht von den berühmten Neujahrsvorsätzen. Mit der Übermotivation katapultieren wir uns geradewegs in die Panikzone. In der Panikzone, wenn wir zu viel auf einmal wollen, wird die "gefühlte Inkompetenz" übermächtig, es fühlt sich schlichtweg elendig an. Und was macht unser Gehirn, dass uns vor Gefahren, vor zu viel Energieverschwendung schützen möchte? Es verweigert die Mitarbeit, wir fallen direkt zurück in die Komfortzone und haben erstmal wieder genug von Veränderungen.

Die Krux an der Sache: die "schlechte" Erfahrung merkt sich das Gehirn und so dauert es häufig seine Zeit, bis wir das Vorhaben wieder angehen.

Im Life-Coaching erarbeiten wir Ziele, die angemessen sind und Dich in der Lernzone agieren lassen. Da wo Veränderung möglich ist. Und sollte da die eine oder andere Blockade im Weg stehen, da gescheiterte Versuche vorangingen, lösen wir diese auf.

Lebe lieber wesentlich.

Zurück