Innere Antreiber
Warum wir uns selbst unter Druck setzen
Liebe Interessierte an persönlicher Entwicklung,
viele Menschen erleben ihren Alltag als fordernd – nicht nur wegen äußerer Anforderungen, sondern wegen eines inneren Drucks, der sie antreibt.
„Ich muss das noch besser machen.“
„Ich darf mir keine Schwäche erlauben.“
„Ich muss es allen recht machen.“
Diese inneren Stimmen sind keine Zufälle. Sie folgen oft bestimmten Mustern – den sogenannten inneren Antreibern.
Das Konzept geht unter anderem auf den Psychologen Taibi Kahler zurück und beschreibt fünf typische innere Haltungen, die unser Verhalten – häufig unbewusst – steuern:
• Sei perfekt
• Sei stark
• Mach es allen recht
• Streng dich an
• Beeil dich
Diese Antreiber entstehen meist früh im Leben. Sie helfen uns, Anerkennung zu bekommen, Konflikte zu vermeiden oder Sicherheit zu gewinnen. In diesem Sinne sind sie zunächst sinnvoll.
Im Erwachsenenleben wirken sie jedoch oft weiter – auch dann, wenn sie uns längst mehr Kraft kosten als geben. Sie zeigen sich in Perfektionismus, Überanpassung, Daueranspannung oder dem Gefühl, nie genug zu sein.
Resilienz bedeutet nicht, diese Antreiber loszuwerden. Sondern sie zu erkennen – und bewusster mit ihnen umzugehen. Sie sind meist im wahrsten Sinne die "Antreiber", die uns keine Ruhe lassen, uns in Grübelschleifen rotieren lassen oder uns den Schlaf rauben.
Im Coaching wird genau das sichtbar: Welche inneren Muster treiben Sie an? Und wo erzeugen sie Druck, statt Sie zu unterstützen?
Sie gewinnen Klarheit über Ihre inneren Antreiber, hinterfragen belastende Denkweisen und entwickeln neue, entlastende Perspektiven - für innere Ruhe und Entlastung im Kopf.
Welche innere Stimme meldet sich bei Ihnen besonders häufig – und wie wirkt sie sich auf Ihren Alltag aus?
Ich freue mich auf Sie! Herzliche Grüße,
Ulrike Schulz
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