Grenzen setzen 3/3
ohne schlechtem Gewissen
Liebe Interessierte an persönlicher Entwicklung,
Sie haben es geschafft Nein zu sagen. Aber dann kommt sofort das schlechte Gewissen.
Vielleicht haben Sie jemandem abgesagt. Eine Bitte abgelehnt. Eine Aufgabe nicht übernommen. Oder einfach entschieden, dass etwas für Sie gerade nicht passt. Eine völlig legitime Entscheidung.
Und trotzdem kommen Gedanken wie:
„Jetzt fühlt sich der andere vielleicht vor den Kopf gestoßen.“
„Ich hätte doch helfen können.“
„Bin ich gerade egoistisch?“
Das schlechtes Gewissen ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass wir etwas falsch gemacht haben. Manchmal zeigt es lediglich, dass wir etwas anders machen als gewohnt. Das fühlt sich unsicher an.
Wer lange sehr rücksichtsvoll, hilfsbereit oder angepasst war, erlebt eine eigene Grenze zunächst vielleicht als ungewohnt – und sogar als unangenehm. Das Gefühl entsteht, weil wir eine alte Gewohnheit verlassen.
Wichtig ist deshalb die Unterscheidung:
Habe ich tatsächlich jemanden unfair behandelt oder halte ich es nur schwer aus, dass jemand von meiner Entscheidung enttäuscht sein könnte?
Wir tragen Verantwortung für unser Verhalten. Aber wir können nicht dafür verantwortlich sein, dass jeder Mensch mit unseren Entscheidungen zufrieden ist.
Grenzen zu setzen bedeutet deshalb auch, die Reaktion anderer auszuhalten, ohne die eigene Entscheidung sofort wieder infrage zu stellen.
Im Coaching entsteht Raum, genau diese Situationen zu betrachten: Wo übernehmen Sie Verantwortung, die eigentlich bei anderen liegt? Wann wird aus Rücksichtnahme Selbstüberforderung? Und wie können Sie mit einem schlechten Gewissen umgehen, ohne ihm automatisch zu folgen?
Mein Coaching-Paket bietet einen strukturierten Rahmen, um solche Muster zu erkennen und mehr Sicherheit im Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und Grenzen zu entwickeln.
Ein schlechtes Gewissen ist ein Gefühl. Es ist nicht automatisch ein Auftrag.
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Ich freue mich auf Sie! Herzliche Grüße,
Ulrike Schulz
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