Die Retter-Rolle

Wenn Helfen zur Falle wird

Liebe Interessierte an persönlicher Entwicklung,

helfen fühlt sich gut an. Es vermittelt Sinn, Verbundenheit und das Gefühl, gebraucht zu werden. Doch manchmal kippt dieses Helfen und wird zur Falle.
 
Im Dramadreieck übernimmt der Retter Verantwortung für andere, oft mehr, als ihm guttut. Er möchte entlasten, Lösungen anbieten, Probleme abnehmen - übersieht dabei aber eines: Wer ständig rettet, nimmt dem anderen die Chance, selbst Verantwortung zu übernehmen.
 
Hinter dem Retten steckt selten Egoismus. Oft ist es ein alter, liebevoller Reflex – der Wunsch, Konflikte zu vermeiden, sich nützlich zu machen oder gebraucht zu werden. Doch dauerhaft erschöpft diese Rolle. Sie schafft Abhängigkeit statt Eigenständigkeit und Enttäuschung statt echter Nähe.
 
Aus der Retter-Rolle auszusteigen heißt nicht, kalt oder distanziert zu werden. Es bedeutet, Unterstützung bewusster zu geben – auf Augenhöhe, nicht aus Pflichtgefühl. Zuzutrauen statt zu übernehmen. Präsent zu sein, ohne das Ruder an sich zu reißen.
 
Coaching kann helfen, diesen feinen Unterschied zu erkennen: zwischen mitfühlen und retten, zwischen helfen und übernehmen. Denn echtes Mitgefühl stärkt beide Seiten – ohne jemanden kleinzuhalten.
 
Wo helfen Sie vielleicht so sehr, dass der andere gar nicht wachsen kann?
 
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Ich freue mich auf Sie! Herzliche Grüße,

Ulrike Schulz

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